Willkommen

Der Film spielte in der Reflexion der ästhetischen, semiotischen, soziologischen und psychologischen Untersuchung der Künste über viele Jahre eine nur marginale Rolle. Die Zahl der wissenschaftlichen Arbeiten in diesem Feld hat sich aber in den letzten dreißig Jahren dramatisch vervielfacht. Ein Problem ist geblieben - die bibliographische Erschließung dieses heute kaum noch überschaubaren Feldes steckt nach wie vor in den Anfängen. Der Wulff.de ist der Name eines Projektes, mit dem der Heterogenität der Orte, an denen über Film und Fernsehen gearbeitet wird, der thematischen Vielfalt der Arbeiten, aber auch ihrer oft problematischen Erreichbarkeit begegnet werden soll.

Es geht darum, film- und fernsehwissenschaftliche Arbeiten online zu stellen, sie damit dem wissenschaftlichen Diskurs und der weiteren Arbeit zugänglich zu machen. Darum auch soll die Plattform sukzessive um Texte anderer Film- und Medienwissenschaftler erweitert werden - die Publikation vergriffener oder schwer zugänglicher Texte bleibt eine Daueraufgabe für die Filmwissernschaft. Eine Wissenschaft braucht die Bibliographien, die indexikalischen Verzeichnisse, die Bibliotheken, sonst verliert sie ihr Gedächtnis. Gerade in der Filmwissenschaft haben sich Hilfsmittel, wie sie in Traditionswissenschaften üblich sind, in der Kürze und in der Geschwindigkeit ihrer Entwicklung kaum herausbilden können - um so dringlicher wird die Aufgabe, den Bestand an Theorie und Analyse, an Kritik und faktographischer Arbeit zugänglich zu erhalten (und mit den Mitteln der Online-Medien oft genug erst zu erschließen).

Darum ist DerWulff.de auch als eine Einladung verstanden, sich an der Sicherung der filmwissenschaftlichen Literatur zu beteiligen und uns weitere Texte zur Verfügung zu stellen.

Tags

Alkoholismus   Analyse   Autoritäten   Bemerkungen   Bergmans   Beschreibung   Bezugsgrößen   Bilderflut   Billy   Bordwells   Brief   David   Deanophilie   Dingen   Dramaturgie   Entwurf   Erzählmotivs   Erzähltextanalyse   Farben   Fernsehkommunikation   Fernsehshows   Fernsehtheorie   Film   Filmfarben   Films   Filmtelefonate   Form   Funktionen   Funktionsrolle   GLÜCKSRAD   Historische   ICH   Idol   Indikation   Ingmar   Interaktion   Kommunikation   Kommunikationssoziologie   Kommunikationssoziologische   Konstellationen   Kontrollmechanismen   Kubricks   Kunstwerks   LOST   Labyrinthen   Mehrdeutigkeit   Mehrfachbildes   Methodische   Miszellen   Möglichkeiten   NEUNZEHN   Notizen   Ordnungen   Performance   Prinzip   Problem   Problematisches   Projekt   Publikumsgeräusch   Raum   Realität   Recht   Regeln   Rätseln   SHINING   Saal   Screen   Segmentale   Show   Signifikation   Situationalität   Situationstyps   Split   Stanley   Strukturen   Studiopublikum   TYSTNADEN   Telefon   Telefonate   Textgliederungssignale   Textoberflächen   Theorie   Titel   Titeln   Topos   Trailer   Unnatürlichkeit   Unterhaltungsshows   Untersuchungen   Variationen   Verdacht   Videofilme   Videos   Vorbemerkungen   WAR   WEEKEND   Wandel   Werkstücke   Wilders   Wisconsin   Zeiten   fernsehspezifischen   filmische   filmischen   interaktionistischen   kognitiven   kommunikationssoziologischen   komplexen   makrostruktureller   medialer   narrativen   offenen   parasoziale   populären   pornographischer   semantischen   signifikativen   strukturbildendes   traumatischen   Überlegungen